C&A unterwegs

Eine kleine Reise zwischen Thailand, Vietnam und ...

17Januar
2014

Umzug

Liebe Leser,

ich freue mich, dass ihr trotz der trägen Aktualisierung noch am Lesen seid!!!

Ich musste nun aber feststellen, dass das mit den Bildern hier bei diesem Anbieter nicht so einfach ist. Zudem ist die Bildanzahl beschränkt. Sogar, wenn ich was zahlen würde.

Somit bin ich umgezogen zum bisherigen Anbieter. Der Blog ist ab sofort unter der folgenden Adresse zu erreichen:

thaivietbodscha.blogspot.com

Dort werde ich nun auch anfangen, erste Fotos einzustellen. Leider ist die Kartenansicht im neuen Blog nicht vorhanden. Dafür gibt es zu jedem Post zumindest eine Standortinfo zum Anklicken.

Viel Spaß beim weiterlesen!

Urlaubsgrüße von André und Christian

06Januar
2014

Wolkenpass

06.01.2014

Am nächsten Morgen sollte es nach Hoi An gehen. Mit dem Bus. Eine Strecke von ca. 120 km. In ca. 4-5 Stunden. Das Ticket hat uns das Hotel organisiert. Der Bus wartete in der Nähe, auch auf andere Hotelgäste aus der näheren Umgebung. War schon älter, das Modell. Aber fuhr noch. Hauptsache die Bremsen funktionieren. Alles andere ist ja eigentlich zweitrangig.

Alternative zum Bus wäre noch ein Pkw gewesen. Schon etwas teurer aber man hätte über den Wolkenpass (Hai-Van-Pass) fahren können, der vom Bus nur untertunnelt wird. Der Wolkenpass ist sozusagen die geografische Trennlinie zwischen Nord- und Südvietnam. Bei schönem Wetter ein lohnendes Ziel. Doch da das Wetter wieder sehr trüb war, dachten wir, dass sich das nicht lohnt. Das schreibt Wikipedia zum Pass:

„Der Hai-Van- oder Wolken-Pass (viet. Đèo Hải Vân, franz. Col des Nuages) bildet die natürliche Grenze und Wetterscheide zwischen Nord- und Süd-Vietnam. Er ist ca. 20 km lang, erreicht 496 Meter Höhe und führt über den Ausläufer der Truong-Son-Berge, der bis zum Meer reicht. Vom höchsten Punkt bietet sich ein Panoramablick über den Ozean, nach Đà Nẵng und die Halbinsel Son Tra. Oftmals aber ist der Pass in Wolken gehüllt. Über den Pass verläuft die Nationalstraße 1. Seit 2005 wird die äußerst wichtige Verkehrsverbindung durch den 6,3 km langen Hai-Van-Tunnel entlastet. Weiter überquert die Eisenbahnhauptstrecke zwischen Hanoi und Ho-Chi-Minh-Stadt (Saigon) den Pass.“

Unser Bus zuckelte die Straße entlang und wurde ständig von anderen Bussen überholt. Nie überholten wir :-( Letztlich fühlte ich mich aber sicherer so. Nach 2 Stunden gab es eine Pause mit Klobesuch und den obligatorischen Essensständen. Dann durch den über 6 km langen Tunnel unter dem Wolkenpass hindurch. Der Tunnel schien sehr neu, modern und sicher zu sein. Haben die Japaner aber geholfen.

Dann ging es noch durch die große Stadt Da Nang hindurch, wo ein paar Leute ausgestiegen sind. Eine nach außen hin relativ moderne Stadt. An der Küstenlinie wird derzeit ein Strandresort nach dem anderen gebaut. Es wird sich auf viel Tourismus, vor allem aus Europa, Australien und Amerika eingestellt. In ganz Vietnam tummeln sich mittlerweile auch viele asiatische Touristen. Wir sahen bisher welche aus China, Japan, Malaysia, Singapore, den Philippinen und Korea.

25 km hinter Da Nag dann Hoi An, unser Ziel. Als UNESCO Kulturerbe eingestuft wegen der sehr gut erhaltenen Altstadt in vietnamesisch-japanisch-chinesischem Stil. Deswegen auch sehr touristisch. Sehr schön alles. Wir hatten nun noch den Nachmittag, um durch die bunten Straßen zu wandeln. Es kam uns aber manchmal vor, wie ein Freilichtmuseum oder gar Disneyland. Alles ein wenig unwirklich. Aber sehr schön. Das Ganze an einem Fluss gelegen. Mit bunten Fischerbooten drin. Malerisch schön. Als es dunkel wurde, wurden die Lichter angemacht. Auch diese typischen ballonartigen bunten Lampions. Traumhaft schön. Umso mehr der Abend näher rückte, umso mehr Touristen tummelten sich in der Altstadt. Es war aber nicht hektisch sondern immer noch ziemlich entspannend. Also immer noch romantisch schön.

05Januar
2014

Kaisergräber

05.01.2014

Heute war die Tour zu den Kaisergräbern dran. Hiervon gibt’s zahlreiche. Alle schafft man sowieso nicht. Außerdem sind sie weiträumig um Hue verstreut. Unser Hotel hat uns empfohlen, ein Auto mit Fahrer zu nehmen. Ist entspannter als ein Taxi und auch preiswerter. Alternativ gäbe es noch Busse in Kombination mit Booten. Das sei aber sehr langwierig und man hätte vor Ort immer sehr wenig Zeit. Fahrräder und Mopeds gäbe es auch noch. Allerdings sind die Straßenkarten nicht genau und Wegweiser gibt es nicht an jeder Ecke. Auf dem Moped würde ich mich im Verkehr doch sehr unsicher fühlen und das Fahrrad? Bei unsicherer Witterung und ziemlich langer Strecke eher nicht.

Das Wetter war immer noch grau und sollte es auch den Rest des Tages bleiben :-(

Erst ging es zu einer Pagode am Perfumfluss. Sehr schön. Unter anderem ist ein alter Austin zu sehen, mit dem ein Mönch (Thích Quang Dúc) im Juni 1963 von hier nach Saigon gefahren ist, um sich dort gleich nach dem Aussteigen selbst zu verbrennen. Dies aus Protest gegen den damaligen südvietnamesischen Machthaber, der von den Amerikanern unterstützt wurde. Dieser Machthaber war nämlich Katholik und hat rigoros viele buddhistische Tempel und Einrichtungen in Saigon und Südvietnam zerstört und wollte das Christentum weiter über Vietnam ausbreiten.

Weiter ging es zum Grab von Kaiser Minh Mang. Große weitläufige Anlage. Man sieht, dass die Restaurierung und Erhaltung viel Geld kostet, welches wohl hinten und vorn fehlt. Stellt sich noch die Frage, inwieweit die kaiserlichen Anlagen rund um Hue von der kommunistischen Regierung finanziell ausgestattet werden. Ich denke aber, dass man sich die Einnahmen durch Touristen nicht entgehen lassen möchte und schon deshalb immer mehr in die Erhaltung und den Wiederaufbau investiert.

Die Angestellten für das Aufpassen und die einfache Instandhaltung leben zum Teil mit auf dem Gelände, zusammen mit ihren Hühnern. Das eigentliche Grab lag dann unter einem großen künstlichen Hügel. Dieser Bereich wird nur einmal im Jahr zum Todestag geöffnet.

Am Eingang der Anlage haben wir die typische kleine Korruption erlebt. An einem ersten Tisch werden durchnummerierte Eintrittskarten verkauft. Am nächsten Tisch bei der Einlasskontrolle dann an der Perforation abgerissen. Da die Karten so schön bunt sind, wollten wir auch beide Karten mitnehmen. Der Abreißer riss aber nur eine Karte ab und gab sie uns zurück. Die andere behielt er ein. So wird diese Karte an den nächsten Touristen nochmal verkauft. Das so „verdiente“ Geld wandert dann in die eigene Tasche.

Weiter ging es zum Grab des letzten Kaisers der vor dem Kommunismus noch mit Prunk und Würde beerdigt wurde: Khai Dinh. Dieser starb erst in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts. Seine Grabanlage wirkte mehr steinern mit weniger Natur. Umso schneller war es zu besichtigen. Das Hauptgebäude mit der Grabkammer, oder besser gesagt Grabsaal war beeindruckend schön dekoriert, innen wie außen. Das ganze lag an einem steilen Hang, d. h. es waren viele Stufen zu erklimmen. In der Ferne sah man auf einem Berg eine riesige weiße Buddha-Statue stehen.

Jetzt sollte es zum dritten Grab gehen. Aber Fehlanzeige. Stattdessen wurden wir zu einer weiteren Pagode gefahren. War auch ganz schön, aber eigentlich nicht das, was abgesprochen wurde. Unser Fahrer konnte so gut wie kein Englisch. Was er aber sagen konnte war, dass das dritte Grab extra kostete und wir dies nicht bezahlt hätten und dass dieses Grab eh nur so aussah, wie das zuerst besichtigte. Als wir überlegten, uns dies noch anzusehen, bekam er das irgendwie mit und lobte dieses Grab auf einmal über alle Maßen, da er nun doch hoffte, Zusatzeinnahmen zu generieren. Doch da hatte er sich geirrt.

Mittlerweile ist es auch hier wie in vielen Ländern so, dass dort, wo sich Touristen tummeln, schnelles Geld mit falschen Versprechungen bzw. wenig Leistung verdient werden will. Zum Glück haben wir es aber auch noch anders herum erlebt.

Am Nachmittag war dann die Tour zu Ende, die insgesamt doch sehr schön war. Auch weil es nicht wieder anfing zu regnen.

Abends haben wir um die Ecke sehr gut vietnamesisch gespeist. Neben unserem Tisch tauchte immer wieder ein älterer Herr auf der uns sehr diskret Leistungen von Prostituierten vermitteln bzw. verkaufen wollte. Er ließ nicht locker und nervte am Ende sehr, da er uns auf dem Weg ins Hotel auf seinem Fahrrad noch eine Weile hinterherfuhr aber irgendwann aufgab.

04Januar
2014

Onkel Ho und die Kaiser

04.01.2014

Heute heißt es, relativ früh aufzustehen. Unser Flug nach Hue startet um 9:10 Uhr. Vor nur wenigen Tagen gebucht, haben wir dafür irgendwas über 40 Euro pro Person gezahlt. Der Zug würde für diese Strecke, wofür der Flieger gerade mal über eine Stunde benötigt, über 20 Stunden brauchen. Die obligatorische Verspätung nicht eingerechnet. Auch der Bus fährt nicht wirklich schneller.

Zum Flughafen geht’s eigentlich nur per Taxi. Außer ein paar Buslinien gibt es in Saigon so gut wie keinen öffentlichen Nahverkehr. Eine U-Bahn ist wohl in Planung. Dies aber auch schon seit Jahrzehnten. Deshalb hat hier jeder von Jung bis Alt sein eigenes Moped. Die chinesischen Modelle kosten um die 250 US$, fallen aber schnell auseinander. Die guten Modelle (z. B. von Honda) kosten da schon 800 US$ und mehr. Halten aber auch länger. Gefühlt gibt es auf den Straßen 10 Milliarden Mopeds. Nur in Saigon. Verkehrsregeln gibt es wohl, werden aber oft ignoriert. An einigen Kreuzungen gibt es Ampeln, an die sich die meisten auch halten. Als Fußgänger hat man es aber oft nicht einfach. Wenn die Fußgängerampel nämlich auf Rot springt, springt die Moped-/Autoampel gleichzeitig auf Grün. Keine Zeit die Straße zu räumen. Da muss man schnell sein. Ansonsten hat Vorfahrt, wer größer ist. Also als Fußgänger nie. Rechts vor links gibt’s nicht. Nur Groß vor Klein. Überall hört man nur tausend Hupen aller Art. Alle wollen auf sich aufmerksam machen. Deshalb erscheint der Verkehr sehr chaotisch und die Durchschnittsgeschwindigkeit, ob in der Stadt oder auf dem Land, ist sehr gering. Spaßig ist es, die Straße zu überqueren. Wenn man wartet, bis die Straße frei ist, kann das Stunden dauern. Deshalb: einfach losgehen. Aber nicht gerade vor einen Bus laufen! Langsam und stetig weiter gehen. Niemals rennen, ruckartig stehen bleiben oder gar zurückweichen. Du wirst garantiert wahrgenommen und es wird einfach um dich herumgefahren. So kann man z. B. auch als Mopedfahrer in den dicht fließenden Gegenverkehr direkt hineinfahren, um die andere Straßenseite zu erreichen. Geht aber nur, weil hier keiner sehr schnell fährt und jeder mit sowas rechnet.

Am Flughafen angekommen hieß es nach dem Check in, dass der Flug aus Witterungsgründen Verspätung hätte. War dann aber doch nicht so und wir konnten relativ schnell einsteigen. Gestartet bei Sonne, gelandet in Hue in dicker Wolken- und Nebelsuppe. Nach dem Aufsetzen wollte der Pilot unbedingt die erste Ausfahrt nehmen und hat eine Vollbremsung hingelegt wie ich sie noch nie erlebt hatte. Nach gefühlten 200 m stand der Flieger still!

Auf der Fahrt in die Stadt mit dem Flughafenbus fing es noch an zu regnen :-( Na toll! Schöner Urlaub!

Das Hotel bzw. Guesthouse hatten wir aufgrund von Bewertungen im Internet ausgewählt und 3 Tage zuvor gebucht. Nun, es war okay … allerdings waren die Angestellten super freundlich und hilfsbereit! War ein kleiner Familienbetrieb. Wir wurden mit einem Getränk begrüßt. Auf dem Tisch im Eingangsbereich stand ein kleines Weinglas das als Aquarium für sehr kleine Fische diente. Das Zimmer war sehr einfach aber sauber. Das Bad war noch einfacher. Als Lampe diente im Zimmer und Bad je nur eine Neonröhre, Alles war irgendwie klamm. Draußen fiel sehr feiner Nieselregen auf alles herunter. Es waren nur 20 Grad! Wir wollten Sommer haben! Wo waren wir hier??? Die ganze Stadt wirkte in diesem Wetter irgendwie deprimierend.

Hue war bis 1945 für 150 Jahre Hauptstadt von Vietnam. Hier saßen die Kaiser auf ihrem Thron. Der letzte Kaiser musste abdanken und die Macht an die Kommunisten um Ho Chi Minh abgeben (eigentlich hieß Ho Chi Minh nicht Ho Chi Minh sondern Nguyen Sinh Cung). Das Regierungsgelände wurde von heute auf morgen unwichtig. Hauptstadt wurde 1945 Hanoi. Diese Anlagen der Kaiserstadt und auch die Kaisergräber galt es nun zu besichtigen.

Der Regen hatte inzwischen aufgehört aber das trübe Wetter blieb. Die Kaiserstadt mit Verbotener Stadt war zu Fuß zu erreichen. Es war vieles leider schon verfallen oder gar nicht mehr vorhanden. Der Vietnamkrieg tat sein Übriges. Das Eingangstor (laut Reiseführer das schönste Tor der Galaxie) war eingerüstet und es fehlte auch die Hälfte. Ansonsten wurde an der gesamten Anlage viel rumgewerkelt. Wir hatten es uns insgesamt eindrucksvoller vorgestellt. Vielleicht war aber auch nur das Wetter Schuld …

Abends waren wir Pizza essen :-) in der DMZ Bar. Wer weiß, was DMZ heißt? :-)

03Januar
2014

Familienbesuch

03.01.2014

Heute stand vorerst wieder ein wenig Geschichte auf dem Programm. Haben den Wiedervereinigungspalast besucht. Dieser war Repräsentationsgebäude und auch Kommandozentrale des südvietnamesischen Staatschefs bis 1975. Dieser war in den 60er Jahren durch einen Putsch an die Macht gekommen und von den Amerikanern bis zum Ende des Vietnamkrieges unterstützt worden. Das Sagen hatten im Krieg eigentlich die Amis. Er diente sozusagen nur als Marionette.

Hier im Gebäude wurde gefeiert, wurden Staatsempfänge absolviert, politische Gespräche geführt. Im bunkerartigen Keller war dann im Krieg die wichtigste Militärzentrale der Südvietnamesen. Natürlich unter amerikanischer Kontrolle. Auf dem Dach stand immer ein Hubschrauber bereit, um den Staatschef sofort evakuieren zu können.

Das ganze Gebäude ist heute ein Museum. Bis Anfang der Sechziger Jahre stand hier übrigens ein schönes altes Palastgebäude, welches durch ein Feuer zerstört wurde und durch dieses, eigentlich hässliche Haus ersetzt wurde.

Abends waren wir eingeladen. Ein Freund von uns in Berlin ist Vietnamese und lebt schon seit 10 Jahren in Deutschland und war zwischendurch sehr selten bei seiner Familie in Saigon. Dies durften wir nun übernehmen. Wir hatte Sachen von ihm für seine Familie mit und sollten auch Sachen für ihn mit nach Berlin mitnehmen. Aus einer geplanten Übergabe der Dinge wurde eine Einladung zu einer Familie, die wir überhaupt nicht kannten. Ein Freund der Schwester, der ein wenig Englisch konnte, holte uns vom Hotel ab. Mit dem Taxi ging es dann mehr als ne halbe Stunde durch Gegenden, die wir nicht kannten. Wir wussten nicht, was uns erwartete. In einer recht ruhigen Gegend hielten wir in einer ruhigen Seitenstraße. Es war leider schon dunkel. Das Haus strahlte durch eine großflächige und blinkende Weihnachtsbeleuchtung hell. Wir wurden von Mutter plus Ehemann, Schwester und Nichte begrüßt. Auch ein Hund kam angehoppelt. Das Haus war schön hell und relativ modern. Wie alle Häuser hier nur etwa 4 m breit. Wie bei allen Häusern gab es auch hier eine recht offene Eingangsfront mit Essbereich bzw. Wohnzimmer, dahinter ohne Abtrennung die Küche. Das Wohnzimmer dient auch hier als Mopedparkplatz. Ein Plastikweihnachtsbaum erstrahlte hell. Es wurde lecker gekocht, typisch vietnamesisch. War alles sehr lecker. Die Verständigung klappte über den Bekannten der Schwester und auch über den Mann der Mutter, der als Seemann die ganze Welt gesehen hat und so auch ganz gut Englisch sprechen konnte. Am Ende mussten wir aufpassen, nicht zu viel Bier zu trinken (es wurde extra Bitburger gekauft). Mit sehr vollem Magen mussten wir viel Essen liegen lassen. Es war uns schon fast peinlich, was alles für uns gekocht und veranstaltet wurde. Zwischendurch kam noch ein neugieriger Freund der Familie vorbei, der noch mitgegessen hat.

Danach stand noch eine Hausbesichtigung auf dem Plan, welche uns zu den anderen Räumen in den Obergeschossen führte. Auch haben wir ein weiteres Haustier begrüßen dürfen, einen Igel!

Nach mehr als zwei Stunden vor Ort hieß es dann Abschied nehmen. Wir werden den Besuch so schnell nicht vergessen!

02Januar
2014

Good morning Vietnam!

02.01.2014

Am 2.1. ging es dann am Vormittag zum Flughafen Suvarnabhumi, wo für uns ein Flieger nach Vietnam bereitgestellt wurde. Dieser sollte erst unpünktlich sein, startete dann aber fast nach Plan. Es ging Richtung Südosten quer über Kambodscha. Über Phnom Penh begann bereits der Landeanflug für Saigon (eigentlich HCMC – Ho Chi Minh City, aber alle sagen Saigon). Der Flughafen liegt ziemlich in der Stadt, irgendwann soll wohl ein neuer weiter draußen gebaut werden, da kein Platz mehr vorhanden ist. Nach Einreise und Kofferabholung ging also recht schnell ins Hotel (halbe Stunde).

Die Hotels haben wir außer das erste in Bangkok oft erst Tage vor dem Aufenthalt über das Internet rausgesucht. Dabei haben wir Bewertungen aller Art berücksichtigt. Leider waren wir manchmal zu spät dran, so dass wir Alternativen im Netz suchen mussten. Bisher hat aber alles ganz gut geklappt. Ohne Kreditkarte wäre man hierbei aber aufgeschmissen. Die ist quasi Standard, um im Netz was zu buchen. Genauso verhält es sich mit den Flügen.

Unser erstes Hotel in Saigon war schnell gefunden. Doch Pustekuchen. Unter einer fadenscheinigen Ausrede wurde uns mitgeteilt, dass das gebuchte Zimmer nicht geeignet sei, da es zu laut sei! Blödsinn! In Asiens Städten ist es immer laut. Wann hat dies schon mal einen Hotelangestellten beschäftigt? Wir wollten das Zimmer trotzdem sehen, schließlich lag das Haus gar nicht an der Hauptstraße sondern im Hinterhof. Leider wollte man unserer Bitte nicht nachkommen. Ein Partnerhotel in der Nähe würde ein Zimmer für uns haben. Die Taxifahrt wurde uns bezahlt.

Hier muss man wissen, dass sich die Besitzverhältnisse der Hotels in Saigon scheinbar schnell und oft ändern. Viele Hotels haben sich durch den Zukauf anderer Häuser vergrößert. Es werden Namen schnell geändert und wenn man Pech hat, heißt das gebuchte Hotel bei Ankunft anders. Und die Standardhausbreit in Vietnam von ca. 4-5 Meter lässt auch eine Gebäudeerweiterung kaum zu.

Nun, dieses Partnerhotel wurde also vom eigentlich gebuchten Hotel, welches im Internet weitaus besser bewertet war, vor kurzem gekauft und mitgenutzt. Unser Zimmer war aber ganz passabel. Mit Blick auf die lärmige und lebendige Straße, was uns nicht störte, sondern gefiel.

Der Tag verlief sonst eher ereignislos. Neben dem leckeren Essen mussten wir uns noch um eine Unterkunft in Hue kümmern, wo wir am 4.1. hinfliegen wollten.

01Januar
2014

2014!!!

Erstmal tut es mir Leid, dass ich es nicht zustande bringe, hier jeden Tag was zu schreiben. Ich finde irgendwie keine Zeit im Urlaub ;-) Oft habe ich auch keine Lust …

Silvester in Bangkok war eher unspektakulär. Waren in nem Biergarten mit Livemusik. War ganz schön da. Feuerwerk war aber nicht zu sehen, obwohl man uns die Sicht auf eines der wenigen offiziellen Feuerwerke versprochen hat :-( Naja, wir waren sowieso noch totmüde und sind dann ziemlich schnell schlafen gegangen.

01.01.2014

Wie der Silvestertag ist auch der Neujahrstag in Thailand Feiertag. Trotzdem haben alle Läden offen. Nur die Straßen sind merklich leerer.

Haben lange geschlafen. Frühstück hatten wir eh nicht gebucht bzw. stand es nicht mehr zur Auswahl. So waren wir nicht abhängig von irgendwelchen Zeiten und konnten lange schlafen.

Nachts ist es dann ein ewiger Kampf. Mit Klimaanlage ist oft zu kalt, ohne zu warm. Ganz schlimm ist, wenn sie direkt aufs Bett bläst und sich der Fan nicht einstellen lässt. Gegen den Lärm nehmen wir Ohrstöpsel ein.

Am Neujahrstag haben wir mal das gemacht, was alle Touristen machen und wir noch nie gemacht haben: Wir sind in die Gegend der Khaosan Road gefahren. Am besten geht’s mit dem Wasserbus für ein paar Cent den Fluss hinauf. Dort angekommen fanden wir es gleich schlimm und furchtbar. Nur Touristen, nur Touristenläden, nur Touristenrestaurants! Alles sehr bunt und quirlig. Aber auch sehr einfach und interessant. Wollten was essen gehen. Im ersten Restaurant war keiner an uns interessiert. Also sind wir nach 10 min wieder gegangen. Im nächsten Restaurant wurde uns nach 10 min die Karte gebracht. Bestellen konnten wir nach weiteren 10 min. Andere Gäste, die nach uns kamen, aßen schon fleißig … mochte man uns nicht?

Bilder folgen später. War zu faul, eine Auswahl zu treffen ... ;-)

31Dezember
2013

Silvester

Schon der vierte Tag heute und noch immer nichts geschrieben Stirnrunzelnd

Ist aber auch nicht viel passiert.

Der Flug an sich war gar nicht so schlimm. Zweimal rund 5,5 Stunden. Dazwischen aber über 9 h Wartezeit in Doha. Das war anstrengend. Haben uns extra noch ein Ticket für eine Lounge gekauft, um die Nacht bequemer zu überstehen. Jedoch waren die Ruheliegen, von denen es nicht sehr viele gab, immer besetzt. Also hieß es, Sessel zusammenschieben und Liegen basteln. Das wurde aber von Personal leider gleich wieder rückgängig gemacht. Ein Russe wollte für seine Freundin gleich die halbe Lounge umbauen, was vom Personal nur nach mehrfacher Intervention verhindert werden konnte. Ein Brite (glaube ich) hat drei Bier getrunken und war danach so besoffen, dass er die ganze Zeit lautstark gekichert hat, so wie der Hund in dem Cartoon, dessen Name mir gerade entfallen ist. Unsere größte Befürchtung wurde nicht wahr, der Saufkopp saß im Flugzeug weit weg von uns. Trotzdem konnte ich wie schon in der Lounge nicht schlafen. André konnte aber in der Lounge tatsächlich ein wenig schlummern. Zu essen gabs da übrigens auch die ganze Zeit. Also auch was für hungrige Mäuler. Nach insgesamt ca. 24 Stunden auf den Beinen kamen wir in Bangkok an.

Durch mehrere Aufenthalte hier kannten wir schon den Flughafen und die Verbindung in die Stadt. So waren wir recht schnell im Hotel.

Wir probierten diesmal ein neues Hotel aus (I Residence), da letztes Mal hieß, unser altes Hotel würde schließen, was sich nun bei einem kurzen Besuch dort nicht bestätigte.

Zum neuen Hotel ging es wie durch eine Garageneinfahrt ins Innere des Hauses. Unser gebuchtes Zimmer war nicht verfügbar, sagte man uns an der Rezeption sogleich Stirnrunzelnd Dafür gab‘s ein Upgrade in ein Größeres Lächelnd, aber nur für eine Nacht Stirnrunzelnd, bevor wir in ein Standardzimmer ziehen können.

Die erste Nacht konnten wir kaum schlafen, so dass wir auch am zweiten Tag (30.12.) recht müde durch die Stadt streiften. Hauptsächlich um was zu essen und um Einzukaufen. Nach der Ankunft im Hotel am zweiten Tag, konnten wir unser neues Zimmer beziehen. Welches gerade fertig geputzt wurde. Nun wurde  vom Personal aber festgestellt: Es war aber geraucht worden, im Nichtraucherzimmer! In unserem! Das geht nicht, entschieden die Mitarbeiter und schwupps wurden wir wieder geabgräidet in die höhere Kategorie Lächelnd Diesmal ist das Zimmer in noch besserem Zustand Lächelnd Allerdings bläst die Klimaanlage genau aufs Bett Stirnrunzelnd Tödlich! Mussten wir also noch die Betten umschieben und … konnten auch nicht besser schlafen als zuvor Stirnrunzelnd

Aber wir haben ja noch Zeit, um uns zu erholen Lächelnd

Heute ist schon der 31.12. Es ist auf den Straßen sehr ruhig. Alles trifft sich zwar wie bei uns zu einigen Partys. Es scheint aber nicht so wichtig wie bei uns in  Deutschland zu sein. Der 31.12. ist dennoch ein Feiertag hier. Allerdings sind alle Läden offen und auch die Müllautos fahren am Abend noch munter umher. Feuerwerk gibt’s auch kaum von der privaten Sorte. War früher mal anders, ist aber wohl zu viel abgefackelt worden. Jetzt gibt’s eher offizielles Knallen und Leuchten um 12 Uhr. Der Count Down kurz vor 12 scheint das Entscheidende zu sein. Da wollen alle dabei sein. Mal sehen wie es wird.

Euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr, egal wo ihr seid!!!!!

Haben heute noch einen Wachdienstmitarbeiter gesehen, wie er in seinem kleinen Pförtnerhäuschen saß und eine Frau ihm die Läuse vom Kopf gesucht hat …

Ein paar wenige Bilder folgen.

27Dezember
2013

Bald geht es los!!!

Am 28.12. gehts nun los. Von Tegel direkt nach Doha in Qatar. Dort warten wir eine Nacht durch (9 Stunden) auf dem vielleicht überfüllten und alten Flughafen auf unseren Anschlussflug. Am 29.12. steigen wir dann ins Flugzeug nach Bangkok und sind am Abend endlich da Lachend.